AUSSTELLUNGEN

AUSSTELLUNGEN

FRAGILE

Florian Perl

CRAZED WAS THE SYNTAX

Natalia Karczewska

KUNST BEI CIRCULART

Seit dem Sommer 2025 werden die Räume von circulART nicht nur als Materialhalle, sondern auch als Ausstellungsraum genutzt: Inmitten von Ateliers und Proberäumen in der zwischengenutzten Rösselmühle, direkt an den Produktionsorten von Kunst und zwischen den Materialien der Halle wurde ein Präsentationsort in einem bewegten Umfeld geschaffen.
Materialkreisläufe sind die Grundlage für die hier gezeigten Ausstellungen: Was schon gebraucht wurde, kann Ausgangspunkt für etwas Neues, kann ästhetische Inspriation, praktische Ressource oder ein gesellschaftliches Statement sein. Diese Grundlage ist keine Einschränkung auf ein Medium – vielmehr wird der Raum für alle Ausdrucksformen geöffnet, die sich direkt oder indirekt mit dem Thema beschäftigen. 
Das Konzept der Kreislaufwirtschaft führt in der Kunst unter anderem zu Fragen danach, wie Materialien die Werke beeinflussen und wie man mit ihnen umgehen soll, wenn sie ihre ursprüngliche Nutzung verloren haben. Haben nicht nur Materialien, sondern auch Werke eine Funktion? Müssen Originale weiter als zeitlos verstanden werden, oder sind sie Momentaufnahmen oder Aggregatzustände eines nicht endenden Kreislaufes, in dem es kein "fertig" gibt?
Während der sich verschärfenden Klimakrise und ihren immer deutlicher spürbaren Auswirkungen handeln noch immer viele Akteur:innen so, als ob es dieses existentielle Problem nicht gibt. Durch einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen wie der Präsentation von künstlerischer Auseinandersetzung mit dieser Thematik wollen wir uns der Verdrängung entgegensetzen und unseren Handlungsspielraum nutzen.